🎅 Warum wir Nikolaus feiern – und was dahintersteckt
- Sascha Brandt
- 6. Dez. 2025
- 1 Min. Lesezeit
In der Nacht zum 6. Dezember legen Millionen Menschen in Deutschland ihre Stiefel vor die Tür – und wachen morgens mit Mandarinen, Schokolade oder kleinen Geschenken auf. Eine Tradition, die warm und vertraut erscheint, manchmal fast märchenhaft. Aber woher kommt dieser Brauch eigentlich – und warum feiern wir Nikolaus?

Der Ursprung liegt im 4. Jahrhundert. Nikolaus von Myra, ein Bischof aus der heutigen Türkei, wurde für seine Großzügigkeit, seinen Mut und seine stille, aber entschlossene Nächstenliebe berühmt. Überliefert ist, dass er Menschen in Not half – oft heimlich – und so zu einer Art frühen Sozialarbeiter wurde, lange bevor es diesen Begriff gab.

Im Mittelalter wurde Nikolaus zum Schutzpatron der Kinder, Seefahrer und Reisenden. Sein Gedenktag, der 6. Dezember, wurde europaweit gefeiert. Bis heute spiegelt der Brauch das wider, was sein Leben ausmachte: ein Moment der Fürsorge, der kleinen Gesten und der Freude am Geben.
Deshalb gehört Nikolaus zu den seltenen Traditionen, die sich jedes Jahr neu anfühlen, obwohl sie so alt sind. Es geht nicht um große Geschenke – sondern um die Erinnerung daran, dass kleine Aufmerksamkeiten eine erstaunliche Kraft haben können. Eine, die Türen öffnet, Herzen wärmt und uns daran erinnert, dass Gemeinschaft nicht laut sein muss, um Bedeutung zu haben.
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