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Orange Day: Gewalt gegen Frauen stoppen

Eigentlich ist Orange eine freundliche Farbe. Warm, herbstlich, einladend. Keine, die mit Schmerz oder gar Angst verbunden wird. Und so ergibt es Sinn, dass gerade Orange von der UN gewählt wurde, um ein Gegenbild zur Realität zu schaffen. Denn: Millionen von Frauen treffen täglich auf Gewalt, Machtmissbrauch, Schweigen und Übergriffe.


Orange Day
Orange Day

Seit 1999 erinnert der International Day for the Elimination of Violence Against Women daran, dass Gewalt gegen Frauen kein Randphänomen ist. Kein Ausrutscher und keine Ausnahme. Es ist Alltag für viele – und das in allen Ländern, Kulturen und sozialen Schichten.

Am 25. November leuchten weltweit Gebäude, Mahnmale und ganze Stadtteile in Orange. Von Hamburg bis New York, Gelsenkirchen bis Frankfurt (Oder). Orange steht für Hoffnung – und in diesem Kontext auch für eine Warnung. Für ein Morgen, in dem Mädchen und Frauen sich keine Strategien überlegen müssen, um sicher nach Hause zu kommen.


Dieses Datum geht zurück auf die Mirabal-Schwestern, politische Aktivistinnen aus der Dominikanischen Republik, die 1960 brutal ermordet wurden. Sie stellten sich dem Kampf gegen eine Diktatur und gegen Ungerechtigkeit. Ihr Tod wurde zum Symbol dafür, wie gefährlich es für Frauen sein kann, ihre Stimme zu erheben. Und das ist bis heute so.


Doch der Orange Day ist nur der Auftakt zu einer 16-tägigen Kampagne, die bis zum 10. Dezember, dem Tag der Menschenrechte, läuft. NGOs, Künstler:innen, Institutionen und Aktivist:innen nutzen diesen Zeitraum, um sichtbar zu machen, was oft im Verborgenen passiert: häusliche Gewalt, Übergriffe und strukturelle Benachteiligung.

Der Orange Day ist alles andere als ein Feiertag. Er ist Weckruf, Warnung, Wahrnehmung und Widerstand. Ganz das, was wir daraus machen. Und solange Gewalt gegen Frauen existiert – also jeden Tag – bleibt der Orange Day nötig.


Mehr findest du unter folgenden Links:


Girls just wana have fundamental human rights
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